Aus dem Alltag der Schule

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Zwischen Euphorie und Melancholie: Ein Maturjahrgang wird verabschiedet

Suvirr Malli, G22aB, Preis für die beste Matur im SPF Physik und Anwendungen der Mathematik
Anouk von Wartburg, Preis für die beste Matur im SPF Bildnerisches Gestalten, Einladungskarte zur Maturfeier 2026 «In the Calm Below», Monotypie
Jessica Rossi, G22aB
Preis für die beste Leistung im Instrumentalunterricht des Grundlagenfaches Musik (gesamtschulisch) (Klavier)
Von links nach rechts:
Fabian Kyburz, G22LW, Preis für die beste Matur im SPF Wirtschaft und Recht, Preis für die beste Matur (gesamtschulisch), Preis für die beste Matur in der modernen Fremdsprache Französisch (gesamtschulisch)
Céline Huber, G22LW
Preis für die beste Matur in der modernen Fremdsprache Englisch (gesamtschulisch)
Elisa Di Franco, G22LW
Preis für die beste Matur im Schwerpunktfach Italienisch
Iven Lorentz, G22dW
Preis für nicht benotete, mit der Schule im Zusammenhang stehende Leistungen
Von links nach rechts: Michelle Häfeli, beste Matur (gesamtschulisch), Andrea Amweg, beste Matur im Schwerpunktfach Spanisch und Amelie Sieber, beste Matur in der modernen Fremdsprache Englisch/ Schwerpunktfach
Malou Bonjour, beste Matur im SPF Musik, beste Leistung im Instrumentalunterricht des SPF Musik
Désirée Münger, beste Matur SPF Biologie und Chemie

Bei heissen Temperaturen durften 133 Maturandinnen und Maturanden nach vier intensiven Jahren ihre Zeugnisse entgegennehmen.

Am Freitag war viel los an der Kanti: Verteilt auf die Aula und das Forum fanden die Feiern der acht Abschlussklassen statt. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula, begleitet von den Hintergrundgeräuschen der Fächer und Ventilatoren, stand die Maturafeier der Wirtschaftsklassen in diesem Jahr unter dem Motto „Viva la Vida”. Nach der musikalischen Eröffnung mit der Polonaise in A-Dur, vorgetragen von Vladimir Guryanov am Klavier, schlug der verantwortliche Schulleiter Thomas Henzi eine Brücke vom Motiv der Einladungskarte zu den Aufgaben eines Gymnasiums. Neben Grundlagen solle der Schülerschaft auch die Haltung vermittelt werden, vermeintlich Sicheres infrage zu stellen und Dingen auf den Grund zu gehen. Nach diesen anregenden Worten wurden den insgesamt 46 Maturandinnen und Maturanden der Klassen G22bW, G22LW und G22dW ihre Zeugnisse überreicht. 

Antonio Tokic, selbst Absolvent, begleitete die Feier der Klassen G22aN, G22bN und G22aB am Akkordeon. Unter anderem spielte er ein selbstkomponiertes Medley aus bekannten Melodien. In ihrer Rede bezog sich Schulleiterin Aline Müller auf das Thema des diesjährigen Maturbuches, „Las Vegas”. Sie sprach darüber, dass die Maturandinnen und Maturanden in den vergangenen Jahren wohl einige Male „gepokert” hätten. Dabei strich sie heraus, dass dieses Risiko nicht nur zufallsgeleitet, sondern auch berechnet war – sonst würden die Absolventinnen und Absolventen heute nicht ihren Abschluss feiern. Sie wünschte ihnen, dass sie das an der Kanti gelernte Rüstzeug in Zukunft gezielt einsetzen und sich auch trauen, Risiken einzugehen. „Es zahlt sich meist aus!” Vor der Zeugnisübergabe richteten die Klassenlehrpersonen einige Worte an die Maturandinnen und Maturanden. Andy Ruf appellierte in einer humorvollen Präsentation mit der ernsthaften Botschaft, KI als Kritische Intelligenz einzusetzen, getreu dem Motto „De omnibus dubitandum est”. Ein selbst verfasstes Gedicht einer Klasse schloss mit der augenzwinkernden Liebeserklärung an ihre Klassenlehrperson: „Du bisch weniger astrengend gsi als d’Kantistege”.

Die musikalischen Intermezzi von Emily Lang (Akkordeon), Malou Bonjour (Cello) und Mia Straumann (Trompete und Klavier) umrahmten die Feier der G22aM im Forum. In einem kleinen „Slam” nahm Emily Lang humorvoll Rückblick auf die Kanti-Zeit und schloss mit dem Wunsch an alle Absolventinnen und Absolventen, dass „wir darauf vertrauen, dass wir unseren Platz im Leben finden werden”. Die G22aL, die einzige reine Frauenklasse, eröffnete ihre Feier mit selbst zusammengestellten Einblicken in die letzten vier Gymnasialjahre. Vladimir Guryanov begleitete die Feier dabei am Klavier. Bei der Zeugnisübergabe im Anschluss wurden die Schülerinnen nach „Schallintensität” der Aussprache ihrer Namen aufgerufen.

Erleichtert, gelöst und beschwingt nahmen die Maturandinnen und Maturanden nach der Feier Glückwünsche entgegen, umarmten sich, posierten gemeinsam für Erinnerungsfotos und genossen mit ihren Eltern, Geschwistern und Lehrkräften den reichhaltigen Apéro und den Austausch im Mensahof. 

Mit der Zeugnisübergabe endet für die Absolventinnen und Absolventen ein bedeutender Lebensabschnitt und gleichzeitig beginnt ein neues Kapitel voller Möglichkeiten. Es wäre zu wünschen, dass sie nach diesen intensiven Jahren kurz durchatmen und vielleicht sogar Momente der Langeweile verspüren, bevor sie in ein neues Abenteuer starten.

Wir wünschen ihnen auf diesem Weg alles Gute.

 

Bild und Text:

Mauro Kiener, Alexis Taferner, Helen Hagenbuch

FMS-Abschluss an der Kanti Olten: ALL IN für die Zukunft

F24-Klassen bei ihrem Chorauftritt
AbsolventInnen erhalten ihren Fachmittelschulausweis
Jamie Tanner, Eos Arciresi, Ladina von Felten, Leonie Rötheli, Mert Yildirim

Am 25. Juni 2026 erhielten 58 Absolventinnen und Absolventen der Fachmittelschule der Kantonsschule Olten in der Aula ihre Fachmittelschulausweise.

Mit dem Chorstück «A Million Dreams» aus The Greatest Showman, dargeboten von den F24-Klassen unter der Leitung von Sarah Giger und Daniel Rhyner, wurde die Feier eröffnet. Weitere musikalische Beiträge sowie Klavierdarbietungen von Ladina von Felten und Mert Yildirim verliehen dem Abend einen feierlichen Rahmen. 

Konrektorin Penelope Paparunas spannte in ihrer Rede einen weiten Bogen: vom 25. Juni als Datum historischer Wegmarken bis zur Frage, was Freiheit,Verantwortung und Verletzlichkeit im gewählten Berufsfeld bedeuten. Im Sinne des Abschlussmottos «ALL IN» ermutigte sie die Absolventinnen und Absolventen, einen Weg einzuschlagen, für den sie brennen, und auch Umwege als Teil des Lebens anzunehmen.

Die Klassenlehrpersonen Claudia Hodel (F23a), Lukas Gerber (F23b) und Timo Bernhard (F23c) blickten auf die vergangenen drei Jahre voller Wissensdurst und gewachsener Freundschaften zurück. Mit Bernhards mathematisch angehauchten Worten: Die Gleichung der Zukunft steht nun also an und hält viele unbekannte Variablen bereit. Auf ihrem Weg zur Lösung dieser wünschten sie ihren Klassen alles Gute.

Ausgezeichnet wurden Eos Arciresi und Mert Yildirim mit dem Sozialpreis, Ladina von Felten für den besten Deutschaufsatz «Sehnsucht» sowie Mert Yildirim (Berufsfeld «Gesundheit) Jamie Tanner (Berufsfeld «Soziale Arbeit») und Léonie Rötheli (Berufsfeld «Pädagogik) für die besten Abschlüsse. Mit einem Notendurchschnitt von 5.35 erzielte Rötheli zudem das beste Ergebnis des Jahrgangs. Beim Apéro klang ein würdiger und wundervoller Abend aus.

Liste der Preisträgerinnen und Preisträger

Sozialpreis (Sponsor: Verein Ehemaliger der KSOL)

  • Eos Arciresi, F23b
  • Mert Yildirim, F23c

Bester Deutschaufsatz (Sponsor: Buchhandlung Schreiber):

  • Ladina von Felten, F23c, Titel: Sehnsucht

Die besten FMS-Abschlussarbeiten (Sponsor: Buchhandlung Schreiber):

  • Leonie Rötheli, F23a, BF Pädagogik: Kunz-Songs im Medley für die Primarstufe. Betreuung: Sarah Giger (KSOL)
  • Anik Schneeberger, F23a, BF Pädagogik: Gefühle malen, Geschichten erzählen – Ein kreatives Bilderbuchprojekt mit Kindern. Betreuung: Evelyne Ackermann (KSOL)
  • Anja Bucher, F23b, BF Pädagogik: Entwicklung eines Spiels zur Förderung der visuellen und taktilen Wahrnehmung im Kindergartenalter. Betreuung: Helen Hagenbuch (KSOL)
  • Sara Ahmetovic, F23c, BF Pädagogik: Vom Spielen zum Überleben. Kindheit im Krieg. Betreuung: Susanne Pauli Schön (KSOL)
  • Annina Bondt, F23c, BF Pädagogik: Kleine Pausen, grosse Wirkung: Ein Spielefächer zur Abwechslung und Konzentrationsförderung in der Primarschule. Betreuung: Jil Häusler (KSOL)
  • Viktoria Frrokay, F23c, BF Gesundheit: Trisomie 21 – Zwischen genetischer Diagnostik und gesellschaftlicher Entscheidung. Eine Auseinandersetzung mit ethischen, sozialen und emotionalen Aspekten. Betreuung: Anne-Catherine Kramis (KSOL)

Die besten FMS-Abschlüsse nach Berufsfeld (Sponsor: Biku Languages AG)

  • Mert Yildirim, F23c, BF Gesundheit
  • Jamie Tanner, F23c, BF Soziale Arbeit
  • Leonie Rötheli, F23a, BF Pädagogik 

Anerkennungspreis für die Kartengestaltung:

  • Klassen F23b und F23c (Sponsorin: Penelope Paparunas)

 

 

Ein runder Abschluss - Die Fachmaturitätsfeier Gesundheit und Soziale Arbeit vom 25.Juni 2025

Janis Nicola Müller
Fachmaturitätsarbeit mit der Note 6
Die AbsolventInnen der Fachmaturität im Berufsfeld Gesundheit
Von links nach rechts:
Zehra Tek, Berna Elif Varan, Janis Nicola Müller, Lisa Ritter, Ties De Graaf
Die AbsolventInnen der Fachmaturität im Berufsfeld Soziale Arbeit
Von links nach rechts:
Rafaela Kusch, Cheyenne Feuz, Paula Gobbi, Eleni Dirlam, Naya Mae Ashley Rutschi, Arman Göktas, Kajetan Kukuk, Vincent Tanner

Am Donnerstag wurden 13 FachmaturandInnen aus den Berufsfeldern Gesundheit und Soziale Arbeit für ihren erfolgreichen Lehrgang ausgezeichnet. Ein Chor aus FMS-SchülerInnen bereicherte den Anlass feierlich.

Die FachmaturandInnen hatten nach Abschluss der FMS im vergangenen Jahr in verschiedenen sozialen Betrieben ein Praktikum absolviert und parallel dazu eine Fragestellung aus der Praxis durchleuchtet und theoretisch erarbeitet.

Die verantwortliche Schulleiterin Penelope Paparunas unterstrich in ihrer Rede an die AbsolventInnen die Wichtigkeit ihrer Berufsfelder in der gegenwärtigen Zeit. Diese würden mit ihrem Fokus auf das Vulnerable im Menschen und wie dieser gestärkt werden könne, einen grossen gesellschaftlichen Beitrag leisten. «Die Gesellschaft braucht eure Expertise, euer Engagement, euren Dienst am Menschen mehr denn je.»  

Sie schloss mit einigen «Feenwünschen»- inspiriert von Nora Gomringer- an die AbsolventInnen.

Janis Nicola Müller (FM G) wurde ausgezeichnet für seine Fachmaturitätsarbeit mit der Höchstnote zum Thema: «Zusammenhang zwischen funktioneller Mobilität und Sturzangst bei geriatrischen Patient*innen – eine Untersuchung mit dem SPPB und der Short FES-I».

Impressionen von der Alpenexkursion der G23aB & G23bW in Elm

Schülerinnen präsentieren den Klassenkameraden aktuelle und relevante Themen direkt mit Ortsbezug in Elm.
Kleine Wanderung mit Blick auf das Elmer Bergsturzgebiet von 1881.
Besichtigung des ehemaligen Schieferbergwerks Landesplattenberg ob Engi mit Einblicken in die Geologie sowie dem Leben und Arbeiten vergangener Tage.

Projektarbeits-Festival, 3. Gym

Der süsse Apéro
Eine Schüler/-innen-Arbeit im Grünen
Eine Schüler/-innen-Arbeit im Biotop

Am Mittwoch Nachmittag, 10.6. fand erstmalig das Projektarbeits-Festival der 3.Gym-Klassen mit WPF BiG statt.

Über mehrere Wochen hatten sich die Schülerinnen und Schüler mit Aspekten der Kanti, ihren Orten, Wegen und Begriffen auseinandergesetzt. Erste Interessen wurden vor Ort auf provisorischen Schildern (analog zum Vita-Parcours) notiert und mündeten im Verlauf zu konkretisierten, kleinen Ausarbeitungen an spezifischen Orten im Schulhaus.

Nach einem organisatorischen Auftakt entdeckten die über 80 Teilnehmenden auf drei Kunstwegen in und ums Schulhaus gegenseitig ihre Arbeiten. Zwischen den Rundgängen blieben bei einem ersten salzigen und dann einem süssen Apéro genug Zeit, sich über das Gesehene auszutauschen.