Aus dem Alltag der Schule
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Prämierung der besten FMS-Abschluss- und Maturaarbeiten
Das Haus der Museen in Olten empfing in diesem Jahr zur Abschluss- und Maturarbeitsprämierung. Nach einleitenden Worten vom Leiter Samuel Furrer begrüsste Aline Müller, verantwortliche Konrektorin der Kanti Olten, alle Anwesenden. Sie übergab das Wort an Marie-Thérèse Rudolf von Rohr, die mit der Jury die eingereichten Arbeiten gesichtet und daraus zehn Dossiers ausgewählt hatte. Das Spektrum der ausgewählten Arbeiten, einige davon in Englisch verfasst, ist gross: Von biologischen und physikalischen Untersuchungen im Labor über Feldstudien in der näheren oder weiteren Umgebung bis zur Gegenüberstellung von historischen Texten, der literarischen, gestalterischen oder musikalischen Neukompositionen von Werken oder der Aufklärung und Vermittlung einer Krankheit war alles vertreten.
Die Ausgezeichneten, KollegInnen, Familien und Betreuungspersonen lauschten gespannt den einleitenden Worten der verschiedenen Jurymitglieder, die anhand ihrer Fachgebiete die Arbeiten eingehend studiert hatten und deren Qualitäten in einer kurzen Rede zusammenfassten. Die PreisträgerInnen traten danach selbst ins Rampenlicht, um auf spontane Fragen der Jurymitglieder einzugehen. Der Preis, gesponsert vom «Verein Ehemaliger der Kantonsschule Olten», wurde von der Präsidentin Géraldine Studemann zusammen mit Blumen übergeben. Eine besondere Auszeichnung durfte Lucien Hagmann entgegennehmen: Für seine Untersuchung zum Stand des Steingletschers überreichte ihm Konrektor Thomas Henzi den Preis der AG Umwelt, ein Halbtax-Abonnement.
Nach dem obligaten Fototermin der Prämierten wurde beim anschliessenden Apéro im «Magazin» angestossen. Neben Erleichterung und Freude über die Auszeichnung lag beim Apéro auch etwas Melancholie in der Luft – werden die MaturandInnen ja nur noch wenige Wochen an der Kanti sein. Wir wünschen ihnen für die Zukunft, dass sie sich weiterhin so leidenschaftlich ihren Projekten widmen.
Die prämierten Arbeiten:
Marya Al-Adilee, Effects of Silicone-Based Culture; Substrates on Myofibroblast Activation …
Clemens Droste, Pachelbel-Kanon in D-Dur, ein Arrangement für vier Bläser
Moritz Gächter, Optimising the Overnight Rail Experience – A Novel Design Concept for a Sleeper Carriage
Elanur Gültekin, Alltag und Erinnerung im Konzentrationslager; ein Vergleich zweier Holocaust-Überlebender
Lucien Hagmann, Gletscherstand-Rekonstruktion am Steingletscher; lichenometrische Untersuchung und Methodenvergleich im Gletschervorfeld
Emily Lang, Von Fäden und Knoten – Ein Theaterstück über Schwesterlichkeit
Suvirr Malli, Heat in Motion: Experimental, Analytical and Simulation-Based Investigation of the One-Dimensional Heat Equation
Lia Muzzarelli, Vom Konzeptalbum zur Kurzgeschichte: American Idiot im Fokus
Dario Nebiker, Ausbreitungspotenzial gebietsfremder Pflanzenarten
Aurelia Trivigno, Endometriose – Aufklärung an Schulen
Spannende Eindrücke aus dem KSA
Die Klassen F23a, F23c und F23s besuchten am vergangenen Donnerstag das Kantonsspital Aarau. Der Besuch diente dazu, theoretische Inhalte aus dem Unterricht mit praktischen Erfahrungen zu verbinden und den Schülerinnen und Schülern verschiedene Berufsbilder im Spital näherzubringen.
Während der Führung durch das Spital lernten die Klassen unterschiedliche Bereiche kennen – darunter Pflegeabteilungen, diagnostische Stationen und organisatorische Einheiten. Fachpersonen erklärten anschaulich, wie vielfältig die Aufgaben im Gesundheitswesen sind und wie eng verschiedene Berufsgruppen zusammenarbeiten, um eine professionelle und liebevolle Versorgung der Patientinnen und Patienten sicherzustellen.
Besonders eindrücklich war für viele Lernende, wie anspruchsvoll und gleichzeitig abwechslungsreich der Alltag im Spital ist. Sie erhielten Einblicke in typische Tätigkeiten der Pflege, erfuhren mehr über medizinisch-technische Berufe und konnten Fragen zu Ausbildungswegen, Anforderungen und Arbeitsbedingungen stellen. Dadurch wurde deutlich, welche Kompetenzen im Berufsfeld Gesundheit zentral sind: Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikationsstärke und Belastbarkeit.
Der Besuch im KSA war für die Klassen eine wertvolle Erfahrung. Er half ihnen, ihr Berufsfeld besser zu verstehen und mögliche berufliche Perspektiven zu erkennen. Mit neuen Eindrücken und einem vertieften Verständnis für die Arbeit im Spital kehrten die Schülerinnen und Schüler nach einem spannenden Donnerstagnachmittag zurück.
Text: Alexis Tafener
Kantonaler Schulsporttag - 3. Platz im Unihockey Mädchen
G22aL - Theaterbesuch mit Lisa Bieri
Am Donnerstag, dem 26.03.2026, besuchte die Maturaklasse G22aL gemeinsam mit ihrer Deutschlehrperson Lisa Bieri das Theaterstück «Die Orestie» im Stadttheater Bern. Nach einem gemeinsamen Abendessen kam die Klasse in den Genuss einer eindrücklichen und abwechslungsreichen Inszenierung der antiken Trilogie. Das Stück thematisiert Gewalt und Krieg auf kraftvolle Weise, begleitet von basslastiger Musik. Die Handlung führt durch eine Reihe von Rachemorden innerhalb einer Familie, bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Göttin Athene den Kreislauf durch die Gründung eines Bürgergerichts beendet. Damit endet das Stück mit dem Übergang zu einer neuen Form von Rechtsprechung, die als Ursprung der modernen Demokratie dargestellt wird. Dieses Stück mit «Game of Thrones-Vibes» (Schülerin G22aL) wird der Klasse sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.