Richtlinien über die Ansetzung von Bewertungen

Vorbemerkung

Die Richtlinien dienen dazu, die Häufung von Bewertungen zu verhindern. Sie sollen die Unterrichts- und Bewertungsplanung sowie die Zusammenarbeit von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern unterstützen.

Gesetzliche Grundlagen: Promotionsreglement Maturitätsschulen (§ 24) und Laufbahnreglement der Sekundarstufe I (§ 5)

  • Werden Semesterzeugnisse erteilt, so sind mindestens so viele Bewertungen (Klausuren, Hausarbeiten, Gruppenarbeiten und mündliche Leistungen) vorzunehmen, wie das Fach Wochenstunden zählt. Mindestens die Hälfte der Bewertungen hat sich auf Klausuren zu stützen.
  • Werden Jahreszeugnisse erteilt, so sind mindestens zwei Bewertungen mehr vorzunehmen, als das Fach Wochenstunden zählt. Die minimale Anzahl der Klausuren entspricht dabei der Anzahl Wochenstunden des entsprechenden Faches.
  • Gemäss Laufbahnreglement der Sekundarstufe I (§ 5) müssen in der Sek P so viele Leistungsbelege wie Wochenlektionen und mindestens zwei pro Semester vorliegen.

Maximale Anzahl Prüfungen

Die maximal zulässige Anzahl Bewertungen pro Fach ergibt sich aus der Anzahl Wochenstunden plus zwei Bewertungen.

Unangekündigte Prüfungen

Von der Möglichkeit unangekündigter Tests kann aus pädagogischen Gründen Gebrauch gemacht werden. Geprüft werden darf maximal der Stoff der letzten vier Lektionen und die Note zählt höchstens halb.

Beschwerdegang

Werden Bewertungen angesetzt, die diesen Richtlinien nicht entsprechen, wendet sich die Klasse / die Klassenlehrperson an den zuständigen Konrektor (Sek P, FMS, Gymnasium). Dieser entscheidet im Sinne der Richtlinien.

Verabschiedet an der Gesamtkonferenz vom 25. September 2014.
Aktualisiert im Juni 2017 (KASCHUSO, Planung und Verteilung, vierter Punkt)